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Die Selbstversorgerhütte Rifugio Fiorasca liegt in der Höhe am Bergwanderweg zwischen dem Val Bavona (Fontana) und dem Lavizzara (Broglio / Rima). Die Umgebung wirkt auf den ersten Blick etwas unwirklich bis eintönig: Geröllhalden, umgeben von steilen Felswänden, kein Bach, kein See. Aus der Nähe betrachtet gibt es jedoch zauberhafte Plätze, wo sich Zwerge und Feen tummeln: grosse Felsblöcke mit Lärche oben drauf oder daneben, Nischen, Höhlungen, und eben – knapp oberhalb der Baumgrenze – locker versteut hier und da ein Bäumchen.
Das Rifugio Fiorasca ist eine kleine Ansammlung von Rusticos im Besitz der SAV, ehemals eine Alp, die während der Saison allen Wanderern offensteht. Es gibt ein Küchenhäuschen mit Tisch und Bänken und ein Schlafhäuschen mit vielen Doppelstockbetten. Ein weiteres ist für die Veranstalter reserviert, mit einer voll ausgestatteten Küche, Holzofen, Tisch und Bänken, hier wird während des Retreats gekocht. Ein modernes Dusch- / Klo- / Waschhäuschen mit Warmwasser steht zur Verfügung.
Der Schwerpunkt dieses Retreats liegt in der Geometrie, verlangt aber keine mathematischen Ambitionen, da wir uns zeichnerisch und spielerisch den verschiedene Grundformen nähern: Quadrat, Fünfeck, Sechseck — und einer ganzen Menge daraus ableitbarer Ornamente. Diese sind auch die Basis für orientalische Kunst, der wir uns bei Interesse nähern können. Aber das Highlight des Retreats ist diesmal im Westen gelegen: ein Bodenmosaik der Basilika San Marco in Venedig, eine 32-strahlige spiralförmige Rosette. Ein Angebot, kein Muss.
Warum wir das machen? Weil das Arbeiten an der symmetrischen Struktur etwas öffnet, das größer ist als die Linien, die wir zeichnen. Wenn wir uns in die Symmetrie vertiefen, beruhigt sich der Lärm im Kopf, und ein stiller, klarer Raum entsteht. Die Geometrie führt uns Schritt für Schritt in eine Form von innerer Sammlung. Der Verstand begleitet uns – er darf Schnittpunkte bestimmen und Figuren unterscheiden, aber er muss nicht ständig führen. Sobald das Tun in seinen ganzheitlichen Rhythmus findet, entsteht ein Flow, der Herz, Verstand und Kreativität verbindet.
Diese Erfahrung begeistert uns. Und wir glauben, dass sie auch andere anstecken kann.
Es gibt fundierte Anleitung, viel Zeit, Möglichkeiten sich zurückzuziehen oder in der Gruppe am grossen Tisch zu bleiben (bei schönem Wetter draussen). Wir werden ausschliesslich mit erstklassigem Papier, Werkzeug, Stiften und Farben arbeiten, mit Bleistiften, Präzisionszirkeln, Metall-Linealen und hochwertigen Aquarell- und Gouachefarben.
Das Retreat ist für “Anfänger” geeignet, der Perfektionismus darf im Tal bleiben. Wenn etwas schiefgeht, ist genug Zeit für Wiederholung oder Variation, zudem haben wir mit Gouache gut deckende Farben, die vorherige Fehler verschwinden lassen.
Hallo! Ich bin Ingrid und lebe seit 5 Jahren mit meinem Mann Nicolas im Tessin. Die Kunst begleitet mich ein Leben lang. Ich habe über lange Zeit Kurse an verschiedenen Akademien besucht, unter anderem – falls das jemanden interessiert – lange bei Georg Fenkl und kürzer bei Friedrich Hechelmann und Quint Buchholz. Meine geometrische “Taufe” habe ich von Stephanie Ellis erhalten.
Wenn man mich fragt, warum ich male und zeichne, ist die Antwort: Um Ruhe und Stille zu finden, das Malen erfüllt mich mit einer tiefen Zufriedenheit.
Nicolas hat seit seiner Jugend Freude an gewissen Nischen der Mathematik, wie dem Pascal-Dreieck (und dem damit darstellbaren Sierpinski-Dreieck) und den platonischen Körpern (von denen er welche aus Glas gebaut hat). Da kam ihm die geometrische Neigung von Ingrid gerade recht!
Gemeinsam wollen wir nun etwas von unserer Begeisterung weitergeben: Nicolas eher mehr als Strukturierer, Ingrid eher mehr als die Ausschmückerin und Ornamentmalerin.
Seit einiger Zeit malen und gestalten wir im Locarnese im Freundeskreis. Dieses gemeinsame Erleben – Reden, Lachen, kreatives Schaffen – bringt so viel Freude, dass wir diese Erfahrung nun einem grösseren Kreis zugänglich machen möchten (was Ingrid durchaus auch etwas Mut kostet 🙂
Auf Ingrids Webseite findet ihr übrigens weitere Termine für Mal-Retreats – auch im Tal, also gut zu erreichen.
Und wo wir schon dabei sind: Wenn 2027 unser Alloggio Alpino Soveltra wieder eröffnet hat, machen wir auch dort etwas!
Anreise:
Es gibt drei Varianten um zur Hütte Fiorasca zu kommen:
Zeichnen / Malen:
Prinzipiell ist hier alles offen und anpassbar. Die folgenden Punkte sind als Vorschläge zu verstehen:
Mahlzeiten:
Kosten:
Optional: Helikopter:
Reservierung / Stornierung:
Mitzubringen:
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Siamo un team di persone che ama la natura e la montagna. Abbiamo la gestione di tre capanne in Vallemaggia
Capanna Soveltra
Rifugio Fiorasca
Capanna Pian di Crest
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